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Gegensätze ziehen sich an – Palmen und Lorbeerwald

Unterwegs im Südosten von La Palma – Bei San Pedro

Was bei den Menschen leider oft nicht so gut funktioniert, klappt in der Natur hervorragend. Im Südosten der Insel La Palma wächst und gedeiht eine üppige grüne Landschaft mit den verschiedensten Pflanzen- und Baumarten. So findet Ihr hier Palmen, Hibiskus, Wiesen, Kakteen und…- ja, genau – Lorbeerwälder, friedlich beieinander. Keine Pflanze stört sich an der anderen, alles wächst wie „wild durcheinander“ oder liebevoll nebeneinander her. Hier auf diesem Teil der Insel gibt es neben der reichlich scheinenden Sonne auch viel Regen und Niederschläge, so dass die Natur wächst und gedeiht, es gibt ein Meer von Blütenfarben und Grüntönen. Eine Wohltat fürs Auge und die Seele:-))

Und die wirklich gute Nachricht: Die Wandertour gleicht, im Gegensatz zur rauhen und schwierigen Vulkanroute, eher einem Spaziergang…na gut:-))…nicht ganz, auch auf dieser Strecke gibt es leichte Anstiege…aber ansonsten wirklich gut zu laufen. Wanderschuhe und die Flasche Wasser sind allerdings auch hier sehr zu empfehlen:-))

Länge der Strecke ca. 8 km, also in etwa 3 Stunden zu schaffen; Markierung ausgeschildert mit PRLP19, weißgelbe Streifen Balkenmarkierung

Ihr findet die Wanderung im Wanderführer von Irene Börjes

unter „Tour 9“

https://www.michael-mueller-verlag.de/de/wanderfuehrer/spanien/la_palma_wandern/index.html

Die kleine Wandertour startet im Randgebiet von San Pedro …Statt Gartenzwerge findet man hier überwiegend Palmen in den Vorgärten:-))…und drumrum:-))

(durch Anklicken vergrößern)

Der Weg führt weiter durch eine bunte Mischung aus Wiesen und Weiden, leichte Anstiege in ca. 300 Höhenmetern, streckenweise durch schattige Lorbeerwälder. Am Weg befinden sich immer wieder schöne kleine Häuser, die zu den Randgebieten San Pedros gehören und die herrlichsten Blütenfarben und Pflanzen sind zu bestaunen. Ab und an trifft man auch auf die tierischen (sehr gelassenen) Bewohner hier …..und nicht zu vergessen…Es gibt in den Lorbeerwäldern einzelne ursprüngliche Quellen zu erkunden und der Weg über die Brücke des Barranco Aduares führt an einer Gedenktafel vorbei, sie erinnert an die Opfer einer Naturkatastrophe. Im Jahr 1957 wurde aufgrund anhaltenden Regens eine Schlammlawine ausgelöst, die in der Gegend alles mitriss und unter sich begrub. 22 Menschen starben bei diesem Unglück. Sie werden alle auf der Gedenktafel namentlich aufgeführt (deswegen habe ich von der Tafel kein Foto gemacht, nur die Brücke gibts zu sehen, auf der die Tafel angebracht ist).

Wie immer, wird man auch wieder grandios belohnt, wenn die Höhenanstiege geschafft sind ….durch wunderschöne Ausblicke mit tiefblauem Himmel und unendlicher Weite…….

Aber was erzähle ich Euch, am besten Ihr lauft die Tour selbst mal….im nächsten Beitrag besuchen wir dann mein Lieblingsdörfchen auf der Insel:-))