Bunter Mix

Es gibt natürlich unendlich viel Schönes, Interessantes und Wissenswertes über La Palma zu berichten… um sich wirklich allumfassend zu informieren, gibt es einige sehr gute Reiseführer.

Sehr zu empfehlen finde ich z. b. Reiseführer von der Autorin Irene Börjes, erschienen im Michael-Mueller-Verlag

Noch besser ist natürlich, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen und die schöne Insel La Palma zu erkunden und zu entdecken.

Und jeder Inselliebhaber wird sein ganz persönlichen Lieblingsort, Lieblingsstrand, Lieblingspflanze oder eben einen BUNTEN MiX aus Allem für sich finden.

Deswegen stelle ich hier meinen bunten Lieblings-Orte-Mix vor, der sicherlich noch unendlich erweitert werden kann….viel Spaß beim Stöbern:-))

 

Puerto Naos

Puerto Naos ist ein kleiner Ort direkt am Meer, der zur Gemeinde Los Llanos de Aridane gehört und neben einem schönen Strand und einer weitläufig angelegten Strandpromenade ein idealer Ort zum Entspannen ist. Einige nette Strandcafes und Restaurants laden zum Verweilen ein, aber „überlaufen“ habe ich den Ort noch nicht erlebt. Mittlerweile gibt es fast überall freies WLAN, so kann man, wenn man denn möchte, „online verfügbar“ bleiben und beneidenswerte Bilder an die Daheimgebliebenen „posten“.

Oder……. komplett abschalten und die Seele baumeln lassen:-))) ….Sonne, Strand, ein gutes Buch..leichter Wind, die Luft riecht nach Meer, gutem Essen und Meeresrauschen…WAS WILL ICH MEHR?:-))….und abends auf ein „Cerveza“ oder „Vino Tinto“ den Sonnenuntergang geniessen.

Es existiert eine stündliche direkte Busverbindung nach Los Llanos, teilweise weiterführend bis El Remo. Von dort kommt man mit dem Bus gut weiter, auch in die Hauptstadt.  Mit dem Auto ist die Stadt Los Llanos zirka 15 Minuten entfernt, der Flughafen und die Hauptstadt Santa Cruz de la Palma in 45 Minuten zu erreichen.

Es gibt nur ein größeren Hotelkomplex direkt im Ort, ansonsten eher  Ferienapartements- und keine Hotelhochburgen oder sonstige Bausünden, die die Gegend verschandeln.

Neben dem Tourismusgewerbe, (auch eine schöne Tauchschule ist übigens im Ort) sind noch Fischerei und Bananenanbau eine Haupteinnahmequelle der Einheimischen. Der Ort ist teilweise umgeben von großen Bananenplantagen, die zu Erkundungsgängen einladen.

 

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La Bombilla

Zu Fuss entlang der Bananenplantagen und kommt man zu der kleinen Siedlung La Bombilla, direkt am Meer gelegen, vorbei an dem Leuchtturm (Faro des Punta Lava, Baujahr 1993). Auch hier gibt es kleine Strandbuchten und spanische Idylle pur:-))

 

 

Santa Cruz de  la Palma

Wenn einen die Lust zum bummeln, shoppen oder „Sightseeing“ überkommt, bietet sich die Hauptstadt Santa de la Cruz an oder auch Los Llanos.

Santa de la Cruz ist die Hauptstadt der Insel mit ca. 16000 Einwohnern mit einer wunderschönen Altstadt.

Der Altstadtkern von Santa Cruz ist zum kunsthistorischen Baudenkmal erklärt worden. Die Hauptdurchgangsstraße ist die Avenida Maritima, die nur auf der Landseite bebaute Uferstraße. Hier gibt  noch viele alte Häuser im kanarischen und kolonialen Stil, mit wunderschönen kunstvoll verzierten Holzbalkonen. Auf der parallel verlaufenden Calle O’Daly, auch als Calle Real bezeichnet, befinden sich das alte Rathaus (erbaut im  16. Jahrhundert ), die Plaza de España mit der Kirche Matriz de El Salvador. Viele kleine Kunsthandwerkerläden, Boutiquen, Cafes und Restaurants reihen sich aneinander.

 Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Cruz_de_La_Palma

 


 

 

 

Und noch sooo viele sehenswerte Orte mehr auf der Insel, als da wären z. B Los Llanos, Tazacorte oder El Paso…..

 

 


 

 

Wandern

Wer vom shoppen, am Strand faulenzen oder Sightseeing erstmal genug hat, dem sei gesagt……GEHT WANDERN!!!!….das ich DAS mal sagen würde….als Teenager war ich immer „voll“ genervt, wenn meine Eltern meinen Bruder und mich durch den Schwarzwald oder sonst eine Botanik „genötigt“ haben. Irgendwann sind sie dann ohne uns losgezogen und viele Jahre war Wandern eine meiner seltesten Tätigkeiten:-))

Aber mit jedem Jahr, dass ich älter wurde, begann ich die Natur für mich wiederzuentdecken. Wie oft ist sie Seelentröster, Energiespeicher und Ruhepol für den Menschen…Heute sind mir Stille und unberührte Natur weitaus lieber als jede laute Party oder Festmeile…so ändern sich die Zeiten:-)))

Ja, und damit wären wir beim Thema „Wandern“ angekommen…wer auf  La Palma nicht wandern geht, verpasst so einiges….manche Touren sind, finde ich jedenfalls, für „ungeübte Stadtmenschen“ wie mich, ganz schön anstrengend. Aber die Anstrengung wird belohnt mit einzigartigen Eindrücken und Impressionen.

So macht es wirklich Sinn, mit vernünftigem Schuhwerk und entsprechender Wanderausrüstung loszugehen, denn „Spaziergänge“ sind was anderes:-)) und immer genug Wasser und Nahrung mitnehmen..auf den meisten Touren gibt es keine Einkehrmöglichkeiten, Almhütte war gestern:-))

La Palma Urlaub 2015 096
Einer is schon wieder sauber:-))

Es gibt auch viele geführte Wanderungen, was großen Sinn macht, denn es hat sich schon so manch einer verlaufen…

Also mein Bruder, meine sonstigen Lieben und ich verlaufen uns nicht mehr. Meine Mutter und alle um sie herum sind Wanderprofis:-))…somit haben wir die eine oder andere Tour erleben können und gut überstanden……teilweise mit Muskelkater in den Waden, der zwei Tage angehalten hat:-))

Mit die schönste Tour ist die Rundwanderung durch die CALDERA de TABURIENTE.

Für diese Wandertour sollte man unbedingt 6-8 Stunden einplanen, es geht durch Pinienwälder, bizarre Felsschluchten, Flussbette, Wasserfall….es ist wirklich alles dabei:-))

 

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Eine meine Lieblingtouren ist auch die „DRAGO“ Tour, auf der man die einzigartien DRAGO-Bäume bewundern kann. Die Tour ist auch nicht gaaaanz so anstrengend:-))

 

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Die große VULKAN Tour ist ebenfalls ein Natur-Erlebnis vom Feinsten….aber anstrengend. auch hier ist man gut 8 Stunden unterwegs...Durch Kiefernwälder und bizarre Felslandschaften  und die, wie „auf dem Mond“ wirkende Landschaft der Cumbre Vieja führt  diese Tour fast über die halbe Insel bis in den Süden nach Fuencaliente.  Oder die Tour vom Roque de los Muchachos nach El Time. Dauert auch etwa 6 Stunden, belohnt einen mit einzigartigen Ausblicken über die Insel. Und unbedingt Pullover oder Jacke mitnehmen, hoch oben auf dem Gipfel ist es kalt.


 

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